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Heiße Temperaturen rufen das Freibad auf den Schirm.. / 25-Jähriger stirbt beim Rutschen in deutschem Spaßbad - Schwimmbadforum.at

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Heiße Temperaturen rufen das Freibad auf den Schirm: Doch ab sofort gelten in der BRD neue Regeln

Für viele gehört sie zum Freibadbesuch dazu wie Sonnencreme und Pommes: die Zigarette auf der Liegewiese. Doch damit ist in Baden-Württemberg jetzt weitgehend Schluss. Mit dem Inkrafttreten des neuen Nichtraucherschutzgesetzes gelten ab dem 1. Juni deutlich strengere Regeln in Freibädern. Wer künftig zwischen Handtüchern, Sonnenliegen und Planschbecken zur Zigarette, Vape oder E-Zigarette greift, riskiert im schlimmsten Fall ein teures Bußgeld.
 
 
Die neuen Vorschriften betreffen nicht nur klassische Tabakprodukte. Auch E-Zigaretten, Vapes, Shishas und ähnliche Produkte fallen unter das Gesetz – selbst dann, wenn sie kein Nikotin oder andere berauschende Stoffe enthalten. Ziel der Neuregelung ist es laut Landesregierung, insbesondere Kinder und Jugendliche besser vor den gesundheitlichen Risiken des Passivrauchens zu schützen.
 
Für viele Badegäste stellt sich nun die Frage, ob das Rauchen im Freibad komplett verboten wird. Die Antwort lautet: nicht ganz. Freibadbetreiber dürfen spezielle Raucherbereiche einrichten. Diese müssen jedoch klar gekennzeichnet, räumlich abgegrenzt und abseits stark frequentierter Bereiche liegen. Das bedeutet: Die Zigarette auf der Liegewiese, direkt neben spielenden Kindern oder am Beckenrand, wird künftig in den meisten Bädern nicht mehr erlaubt sein.
 
Die Regelung ist Teil einer umfassenden Verschärfung des Nichtraucherschutzes im Südwesten. Neben Freibädern gelten die neuen Rauchverbote künftig auch auf Kinderspielplätzen, an Bus- und Straßenbahnhaltestellen sowie in Zoos und Freizeitparks. Damit folgt Baden-Württemberg einem Trend, der in vielen Regionen Deutschlands bereits seit Jahren zu beobachten ist.
 
Für Raucher bedeutet das vor allem eine Umstellung ihrer Gewohnheiten. Für Familien mit Kindern dürfte die Neuregelung dagegen vielerorts für mehr Akzeptanz sorgen. In zahlreichen Freibädern wurde das Rauchen bereits in den vergangenen Jahren freiwillig eingeschränkt. Nun werden die Vorgaben landesweit verbindlich.

Wer gegen die neuen Regeln verstößt, muss mit Konsequenzen rechnen. Je nach Fall können Bußgelder von bis zu 200 Euro verhängt werden, bei wiederholten Verstößen innerhalb eines Jahres sogar deutlich mehr. Auch Betreiber, welche die gesetzlichen Vorgaben nicht umsetzen, können belangt werden. Möglich ist auch, dass Besucher bei Verstoß aus dem Bad gebeten werden und ein (dauerhaftes) Hausverbot erteilt bekommen. Das jedoch scheint im Ermessen des Badbetreibers zu liegen und ist nicht als generelle Strafe zu verstehen.
 
Für viele Raucher könnte dieser Sommer deshalb tatsächlich die letzte Freibadsaison sein, in der die Zigarette auf der Liegewiese noch zur gewohnten Kulisse gehörte. Künftig heißt es in Baden-Württembergs Freibädern häufiger: Sonnen ja, rauchen nur noch in dafür ausgewiesenen Bereichen.

 
 
News64


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25-Jähriger stirbt beim Rutschen in deutschem Spaßbad

Ein Ausflug ins Spaßbad endete für einen jungen Mann tragisch: Nach einem schweren Unfall auf einer Wasserrutsche im Erlebnisbad Miramar in Weinheim ist ein 25-Jähriger, nur wenige Tage später, im Krankenhaus gestorben.
 
 
Der Vorfall sorgt weit über die Region hinaus für Bestürzung und wirft zugleich Fragen zur Sicherheit in Freizeit- und Erlebnisbädern auf. Kein Wunder, denn deutschlandweit standen die Sommerferien fast schon vor der Türe.

Nach bisherigen Informationen kam es bereits am Pfingstsamstag auf der Rutsche „Twister“ zu einer Kollision mehrerer Badegäste innerhalb der Rutschbahn. Der 25-Jährige verlor dabei offenbar das Bewusstsein und musste am Ende der Rutsche bewusstlos aus dem Wasser gezogen werden. Mitarbeiter des Bades leisteten sofort Erste Hilfe, wenig später musste der Mann reanimiert werden. Im Krankenhaus kämpften Ärzte mehrere Tage um sein Leben. Schließlich stellten sie den Hirntod fest, die lebenserhaltenden Maßnahmen wurden beendet.
 
Besonders erschütternd: Nach Angaben der Familie soll die Kollision dazu geführt haben, dass der junge Mann Wasser in die Lunge bekam und sein Gehirn zeitweise nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wurde. Die Folgen waren letztlich nicht mehr rückgängig zu machen.

Das Miramar zeigte sich nach Bekanntwerden des Todes tief betroffen. Der Betreiber sprach der Familie sowie Freunden und Angehörigen sein Mitgefühl aus. Gleichzeitig betonte das Erlebnisbad, dass nach bisherigen Erkenntnissen kein technischer Defekt an der Rutsche vorgelegen habe. Auch ein Fehlverhalten der Mitarbeiter werde derzeit ausgeschlossen. Die Anlage werde regelmäßig überprüft und unterliege strengen Sicherheitsvorgaben.

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei haben Ermittlungen aufgenommen. Dabei soll unter anderem geklärt werden, wie es zu dem Zusammenstoß in der Rutsche kommen konnte und ob sämtliche Sicherheitsregeln eingehalten wurden. Videoaufnahmen aus dem Bad sowie weitere Unterlagen wurden den Ermittlern bereits übergeben. Es wird also geklärt, wer Schuld an der Tragödie trägt.
 
 
SWR.de
 
 
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Lesen im Freibad mit der AK-Bücherei

Oberwart: Lesen und Baden: Diese Kombination gehört im Freibad längst zum Sommer dazu. Auch heuer stellt die Arbeiterkammer-Bücherei kostenlos Bücher und Zeitschriften für alle Badegäste zur Verfügung. Der Bücherstand steht während der gesamten Sommerferien bereit und lädt ein, sich direkt mit Lektüre zu versorgen – ob Roman, Krimi, Kinderbuch oder Zeitschrift.
Telefonnummer:
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