Sicherer Badespaß für Burgenlands Kinder - Erfolgsprojekt "Blue Circus" wird weiter ausgerollt
LR.in Winkler: "Richtige Vorbereitung und Aufklärung über Gefahren sind Grundlage für das Vergnügen im kühlen Nass und der beste Schutz vor Badeunfällen.“
Der sichere Umgang mit Wasser gehört hier ganz wesentlich dazu“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner, der weiter betont: „Um Schwimmen richtig und gut zu lernen, braucht es nicht nur die richtige Vorbereitung, sondern auch die passende Infrastruktur – mit unserem Hallenbad bieten wir dafür in Eisenstadt ideale Voraussetzungen. Initiativen wie ‚Blue Circus‘ leisten einen wichtigen Beitrag, um Kindern den sicheren und richtigen Umgang mit Wasser näherzubringen.“
Engelbrechtsmüller unterstrich die Bedeutung dieser Initiative: „Eine gute Schwimmvorbereitung ist ein zentraler Baustein zur Reduktion von Badeunfällen. Aktionen wie diese fördern sowohl die Schwimmsicherheit als auch die allgemeine Unfallprävention.“
Die Inhalte der Badesicherheits-Offensive „Blue Circus“:
Der kleine Seehund „Blue“ ist der zentrale Akteur bei den Besuchen der Show in den Kindergärten. Als sympathische Leitfigur vermittelt er den Kindern auf spielerische und kindgerechte Weise, wie man sich am Wasser richtig verhält. Die Badesicherheits- und Schwimmvorbereitungs-Show „Blue Circus“ soll bei den Mädchen und Burschen Ängste abbauen und Impulse für das Schwimmenlernen setzen.
Zielgruppe sind Kinder im verpflichtenden Kindergartenjahr, sowie jüngere Kinder nach Verfügbarkeit von Plätzen und Ressourcen. Im Fokus des Projekts stehen die Themen Vermittlung von Baderegeln, Gefahrenerkennung und spielerische Schwimmvorbereitung. Finanziert werden die Kurse vom Land Burgenland und der AUVA.
Die 2013 gegründete Schwimmschule „Blue Circus“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder frühzeitig für das Schwimmen zu motivieren und ihre Sicherheit zu erhöhen. Seit 2015 tourt die Organisation als „Wanderzirkus“ durch Kindergärten. Mit der Erfahrung von über 30.000 betreuten Kindern setzt Blue Circus auf eine Kombination aus Gefahrenvermeidung und praktischen Vorbereitungsübungen bei der Umsetzung der Initiative in den burgenländischen Kindergärten.
Bildtext BlueCircus: Michael Zacek („Blue Circus“), Julia Prinke (Leitung Kindergarten Eisenstadt Kirchäcker), Peter Engelbrechtsmüller (Vorsitzender der AUVA-Landesstelle Wien), Landesrätin Daniela Winkler, Bürgermeister LAbg. Thomas Steiner (Eisenstadt), Bernd Toplak (Leiter Präventionsabteilung der AUVA-Landesstelle Wien) mit Kindern des Kindergartens Kirchäcker in Eisenstadt (v.l.).
Bildquelle: Büro LR.in Winkler/Novak
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Viele Besucher, aber leere Kassen
Das Land Burgenland und die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) ziehen eine erfolgreiche Zwischenbilanz zum Projekt „Badesicherheits- und Schwimmvorbereitung“ und kündigten, rechtzeitig vor Beginn der warmen Jahreszeit, die Fortsetzung dieser Initiative an.
Nach einer erfolgreichen Pilotphase wird das Projekt unter dem Titel „Blue Circus“ nun auf weitere 89 Kindergärten des Burgenlandes ausgeweitet. Landesrätin Winkler stellte mit dem Bürgermeister von Eisenstadt, LAbg. Thomas Steiner, und Peter Engelbrechtsmüller, dem Vorsitzenden der AUVA-Landesstelle Wien, die Inhalte dieses Projekts und die Details zur Ausweitung im Kindergarten Eisenstadt-Kirchäckergasse vor.
„Wir wollen damit den Jüngsten einen sicheren Umgang auf, im und mit dem Element Wasser ermöglichen. Die richtige Vorbereitung und eine frühzeitige Gefahrenerkennung sind der beste Schutz vor Badeunfällen. Dieses Projekt ist eine wertvolle Vorbereitung für eine gute Zeit in Schwimmbädern, auf Badeseen und bei unterschiedlichen Wassersportarten und Freizeitaktivitäten im Sommer. Ich danke der AUVA, dem Team von 'Blue Circus' und den Verantwortlichen in den Kindergärten, dass diese so wertvolle Initiative umgesetzt werden kann“, sagte Landesrätin Daniela Winkler. Über 3.200 Kindergartenkinder sollen von der Badesicherheits-Offensive des Landes Burgenland und der AUVA profitieren.
Landesrätin Winkler zeigte sich über die erfolgreiche Entwicklung des Projekts sehr erfreut: „Was im Mai 2024 als ambitioniertes Pilotprojekt in 20 Kindergärten mit rund 1.600 Kindern begann, hat sich als wichtiger Baustein für Unfallprävention und Badesicherheit erwiesen. Aufgrund der positiven Evaluierung und durchwegs erfreulichen Rückmeldungen sowie ob des großen Interesses wird das Programm der Schwimmvorbereitung ausgerollt. Das Interesse in den Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen ist enorm: 89 zusätzliche Kindergärten haben sich angemeldet, wodurch weitere 1.650 Kinder aus burgenländischen Gemeinden in den Genuss der Schulungen kommen. Während ein Teil bereits 2025 betreut wurde, werden die Kurse im Laufe des Jahres 2026 fortgesetzt. Das Projekt ist eine Vorstufe der Initiative ‚Jedes Kind soll schwimmen können‘ im Burgenland“, sagte Landesrätin Winkler.
Steiner verwies auf die besondere Verantwortung gerade in der Kinderbetreuung: „Wir wollen den Kindern nicht nur eine gute pädagogische Basis mitgeben, sondern sie auch auf Alltagssituationen vorbereiten.
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Freizeitareal "Pier22" ist fertiggestellt
Seit 2023 wird die ehemalige „Sunken City“ auf der Donauinsel zum „Pier 22“ umgestaltet. Nun sind die Bauarbeiten abgeschlossen. Auf dem 13.000 Quadratmeter großen Freizeitareal an der Neuen Donau erstrecken sich jetzt mehr Freiflächen und konsumfreie Räume.
Das Areal am rechten Donauinselufer ist eine urbane Freizeitoase mit konsumfreien Zonen, Badeplattformen und viel Grün. Die Sunken City wird das "Pier 22".
Erstellt von: Redaktion
Die „Sunken City“ ist der Teil der Freizeitmeile an der Neuen Donau auf der Inselseite, während gegenüber, auf dem Festland, der „Copa Beach“ liegt. Ältere Menschen kennen dieses Gebiet noch als „Copa Cagrana“, das inzwischen neu konzipiert wurde, wobei die meisten Lokale abgerissen wurden.
Das Projektgebiet auf der Donauinsel erstreckt sich von der Reichsbrücke bis zum ersten Badesteg und wird in drei Bauphasen umgewandelt. Künftig wird es dort nur noch wenige Gastronomiebetriebe und temporäre Foodtrucks geben, während ein ganzjährig geöffnetes Ausflugscafé mit großzügigem Gastraum, Zugang zu öffentlichen Toiletten, einem schattigen Treffpunkt, Trinkbrunnen und Leitsystem erhalten bleibt.
Neben der Erweiterung der Erholungsflächen wird ein verbesserter und barrierefreier Zugang zum Wasser sowie teilweise überdachte Sportflächen im Mittelpunkt stehen.
Die Gastronomie wird weiterhin vorhanden sein, jedoch nicht mehr im Vordergrund stehen. Es wird drei feste Lokale geben, die für kulinarische Angebote sorgen, sowie temporäre Food-Trucks.
Eine barrierefrei zugängliche Badeplattform mit begrünten Inseln, überdachte Sitzbereiche, konsumfreie Liege- und Sportflächen zeichnen das Freizeitareal „Pier 22“ aus. Dort, wo das Inselufer früher mit Lokalen verbaut war, erstrecken sich jetzt die öffentlichen Freibereiche.
Vonseiten der Stadt hieß es, die Gratisinfrastruktur sei bei der Neugestaltung besonders wichtig gewesen. So können etwa Sportgeräte, Duschen und neu geschaffene Badezugänge frei genutzt werden.
Viel konsumfreie Zonen und drei Lokale
Konsummöglichkeiten gibt es aber dennoch. Auf dem Areal befinden sich drei Lokale. Zusätzlich sollen auch Food Trucks immer wieder am Gelände Halt machen. Am 18. Mai ist auch die letzte Baustelle am Pier 22 offiziell Geschichte – da nimmt nämlich das „Insel-Restaurant“ den Vollbetrieb auf.
Auf dem Dach des Sportfeldes befinden sich 90 Photovoltaik-Elemente. Auch das neue Insel-Restaurant ist mit einem Solardach ausgestattet, das noch einmal mit 84 PV-Elementen hat. Der damit produzierte Strom wird zur Abdeckung beziehungsweise Versorgung des Energiebedarfs von Sportfeld und Restaurant verwendet. Der nicht verbrauchte Solar-Strom, wird als Überschuss ins Netz eingespeist.