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Ist eine Gefährdungsanalyse bei Legionellen - sicher möglich? / Erfolgsjahr für Heilthermen - Resort Bad Waltersdorf - Schwimmbadforum.at

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Ist eine Gefährdungsanalyse bei Legionellen - sicher möglich?
 

Betreiber von Schwimmbädern sind für den hygienekonformen Betrieb ihrer (Trink-)Wasserinstallation verantwortlich. Wie dies zu gewährleisten ist, regeln die Vorgaben einer  BRD Verordnung. Doch bei genauer Betrachtung stellte sich heraus, dass dies in puncto Gefährdungsanalyse bei Legionellen nur bedingt möglich ist.
 
 
 
Wird der technische Maßnahmenwert für Legionellen (100 KBE/lOOml) überschritten, so steht der Betreiber in der Pflicht. Unverzüglich sind die Ursachen für die Kontamination zu untersuchen und eine Gefährdungsanalyse vorzunehmen, auf deren Basis ein Konzept für eine mögliche Sanierung bzw. geänderte Betriebsweise der Ins­tallation zu entwickeln und umzusetzen ist (TrinkwV 2001, §16,7, Satz 1-3).
 
Die Abklärung der Ursachen einer Kontamination umfasst eine Ortsbegehung mit Überprüfung der Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik. Oftmals wird dies im Sprachgebrauch auch als Ursachenanalyse oder Ursachen- und Gefährdungsanalyse bezeichnet. Mit der eigentlichen Gefährdungsanalyse, im Wortsinne, die Einschätzung der Gefahr des weiteren Nutzens, darf dies aber nicht verwechselt werden:

Die Gefährdungsanalyse soll dem Betreiber „eine konkrete Feststellung der planerischen, bau- oder betriebstechnischen Mängel liefern. Darüber hinaus soll sie darin unterstützen, notwendige Abhilfemaßnahmen zu identifizieren und ihre zeitliche Priorisierung unter Berücksichtigung der Gefährdung der Gesundheit von Personen festzulegen" (Empfehlung Umweltbundesamt (UBA), Dez. 2012).

Doch bei genauerer Betrachtung und unter Berücksichtigung jüngster Forschungsergebnisse stellt sich heraus, dass die Gefährdungsanalyse die an sie gestellten Anforderungen nur sehr bedingt erfüllen kann:

Kritische Punkte von der Wahl der Probenahmestellen bis zum Kaltwasser:

1. Mangelnde Fachkenntnis bei der Auswahl geeigneter Probenahmestellen für eine repräsentative systemische Untersuchung einer Trinkwasserinstallation führt zu wenig aussagekräftigen Ergebnissen. Eine Expertise von Fachingenieuren, -pianern oder Installationsmeistern ist unabdingbar.
 
2.  Bei der Probenahme werden vorwiegend die im Wasser suspendierten Legionellen erfasst - nur sehr beschränkt die im Biofilm siedelnden Spezi­es. Rund 70 Prozent der Kontaminationen bleiben daher unentdeckt.
3.  Kultivierungsbefunde aus Laboruntersuchungen sind kritisch zu beurteilen: Legionellen können stressbedingt einen VBNC-Zustand einnehmen, in dem sie zwar lebensfähig, aber nicht kultivierbar sind. Auch das bedingt die nur 30-prozentige Trefferquote.

4.  Ein Zusammenhang zwischen KBE-Wert und Gesundheitsrisiko konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Nicht einmal die Virulenz der kultivierten Bakterien kann zuverlässig eingeschätzt werden. Die Fachwelt spricht von „Bauchgefühl", was die Festlegung der Höhe des technischen Maßnahmenwerts betrifft. Es löst lediglich ein Handeln aus.

5. Die Kaltwasserseite bleibt bei der Probenahme nach TrinkwV weitestgehend unberücksichtigt. Doch die Praxis zeigt: Oftmals sind dort die Ursa­chen für eine Kontamination zu finden.

Mehr (Rechts-)Sicherheit

Die aufgeführten Punkte zeigen, dass trotz nor­mativer Untersuchung der Trinkwasserinstallation und Einhalten der Vorgaben der Trinkwasserverordnung eine Beurteilung des tatsächlichen Zustands einer Trinkwasserinstallation nur bedingt möglich ist. Noch schwieriger ist es, auf dieser Grundlage gemäß UBA-Empfehlungen zu beurteilen, ob und welches Gesundheitsrisiko von ihr ausgeht. Für den Betreiber bedeutet dies: Obwohl er seine Installation formal hygienekonform gemäß Trinkwasserverordnung betreibt, kann es dennoch zu Legionelleninfektionen kommen - und dafür steht er durch seine Verkehrssicherungspflicht in der Haftung. Was also tun? Die Handlungsempfehlung: Der Betreiber sollte unabhängig vom KBE-Wert grundsätzlich darauf bedacht sein, mögliche weitere Ursachen von Kontaminationen zu erkennen und zu beseitigen.



Dr. Armin v. Sebottendorf

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Ein Erfolgsjahr für das Heilthermen - Resort Bad Waltersdorf

Das Heilthermen Resort Bad Waltersdorf blickt auf ein außergewöhnliches Auszeichnungsjahr zurück. Nationale wie internationale Jurys sowie zahlreiche Gästebewertungen bestätigen die konsequente Qualitätsstrategie des Leitbetriebs im Thermen- und Vulkanland Steiermark.
Aktuell wurde das Resort mit dem HolidayCheck Award 2026 geehrt. Das Heilthermen Resort Bad Waltersdorf zählt dabei zu den Top 3 Hotel-Resorts weltweit und ist zugleich beliebtestes Hotel-Resort Österreichs auf Platz 1. Grundlage für diese Auszeichnung sind insgesamt 892.000 Gästebewertungen aus dem vergangenen Jahr. „Hinter jeder Auszeichnung stehen Menschen, die mit Aufmerksamkeit, Verlässlichkeit und Herz arbeiten. Dieser Erfolg gehört somit unserem gesamten Team", betont Geschäftsführer Gernot Deutsch.

Thermengipfel

Gleich 38 der namhaftesten Thermen Österreichs haben sich zum Verein Initiative Therme Plus zusammengeschlossen. Im Heilthermen Resort Bad Waltersdorf ging jetzt die jüngste Generalversammlung über die Bühne. Auch Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus, sowie Sandra Neukart, COO der Österreich Werbung, waren mit dabei. „Österreichs Thermen sind unverzichtbare Infrastruktur für den Tourismus und generieren eine jährliche Wertschöpfung von rund eineinhalb Milliarden Euro. Das belebt die Regionen, sichert Arbeitsplätze und bietet der österreichischen Bevölkerung zudem ein niederschwelliges Angebot in der Prävention - zwischen Wellness und Gesundheit", erklärte die Staatssekretärin.

ENTSPANNTER TAGES-URLAUB

Zwischen Wasser, Grün und Ruhe zeigt sich der Sommer im neuen Heilthermen Resort Bad Waltersdorf von seiner schönsten Seite. Schattige Plätze im Freibereich laden zum Genießen und Durchatmen ein.

Erfrischung im Naturbadeteich, vielfältige Pools und stille Ruheoasen machen Ihren Tagesaufenthalt in der exklusiven Hoteltherme und der öffentlichen Heiltherme einzigartig.

   
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